Buchtipp: Norbert Blüm “Einspruch!: Wider die Willkür an deutschen Gerichten.”

Wir weisen an dieser Stelle auf die obengenannte Neuerscheinung des ehemaligen Bundesministers für Arbeit und Soziales Norbert Blüm hin, die die Arbeit an deutschen Familiengerichten einer kritischen Betrachtung unterzieht:

“… Herr Blüm, in Ihrem Buch „Einspruch“, das am Montag erscheint, stellen Sie die Justiz an den Pranger und kritisieren Richter. Wie kamen Sie zu dem Thema?

Durch einen Fall am Familiengericht im Bekanntenkreis. Mein Eindruck ist, dass am Familiengericht Wahrheit und Gerechtigkeit keine Rolle mehr spielen. Das Familienrecht hat sich abgekoppelt, es ist ein Insolvenzrecht geworden. Die Ehe ist nur noch ein Bündnis auf Zeit. Überall wird von Nachhaltigkeit gesprochen, hier nicht. Man kann seinen Ehepartner leichter loswerden als einen Mieter. Das liegt auch an den Gesetzen. Aber die Richter scheinen sie in einer Art vorauseilendem Gehorsam vollstrecken zu wollen. Kindeswohl spielt so gut wie keine Rolle.

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Terminerinnerung: Männerkongress in Düsseldorf 2014

Wir erinnern an dieser Stelle noch einmal an den Männerkongress, der am 19. und 20. 09. 2014 in Düsseldorf stattfindet:

“… Häufige seelische Störungen von Männern sind Suchterkrankungen und Suizide sowie stresskompensatorisches Hochrisikoverhalten mit negativen gesundheitlichen Folgen. Bei den Jungen dominiert ADHS. Seelische Belastungen äußern sich bei Männern häufig anders als bei Frauen. Es fällt Männern aber schwerer psychotherapeutische Hilfe aufzusuchen. Auch die diagnostischen Routinen und Behandlungsangebote der Medizin sind noch zu unsensibel für die seelischen Nöte und rollentypisch verzerrten Symptomschilderungen von Männern. …”

Weitere Infos finden Sie unter diesem Link.
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“Gerichte sprechen weiterhin eher Müttern das Sorgerecht zu”

“Obwohl Männer seit Mai 2013 das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder beantragen können, entscheiden in der Praxis weiterhin viele Familiengerichte zugunsten der Mutter. Das geht aus einer Umfrage des Magazins “Focus Spezial Anwälte” bei den Justizministerien der Länder hervor. …”

Quelle / gesamter Artikel: Celle heute
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100€ Spende eingegangen / bitte helfen auch Sie!

Wir freuen uns über die heute auf dem Konto unserer Geraer Initiative eingegangene Privatspende in Höhe von 100€ – vielen Dank! Der Spender, ein Herr Fischer, möchte uns bei Bedarf bitte wegen der Spendenquittung per eMail seine Kontaktdaten mitteilen.

Da wir jede Unterstützung für unsere Arbeit dringend benötigen, bitten wir auch Sie, uns Ihre Hilfe zukommen zu lassen. Welche Möglichkeiten es gibt, entnehmen Sie bitte diesem Link. Herzlichen Dank!
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“Workshop Verfahrensrecht / Strafrecht und familienrechtlicher Streit” des VAFK Köln

Wir weisen auf den Workshop “Verfahrensrecht / Strafrecht und familienrechtlicher Streit” des “Väteraufbruch für Kinder e. V. Köln” hin, der am 20. 09. 2014 stattfindet. Themen:

“Wie wehrt man sich gegen unberechtigte Strafanzeigen und Beschuldigungen wie:

  • Vorwurf des sexuellen Missbrauchs des eigenen Kindes,
  • Vorwurf der Gewalttätigkeit gegen Partnerin und Kind,
  • Falschbeschuldigungen des Partners gegenüber Justiz, Polizei, Finanzamt, sonstigen Behörden,
  • Falschbeschuldigungen gegenüber dem Arbeitgeber, Kunden, Nachbarn, und öffentlich,
  • Entführung des gemeinsamen Kindes,
  • Strafanträge wegen der Beschuldigung der Unterhaltspflichtverletzung

Kann man diesen Sachen vorbeugen? Kann man sich gegen diese erfolgreich wehren?”

Zu den ausführlichen Informationen bitte hier entlang.
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Keine Befürwortung des Bundespräsidenten

Unserem zugegebermaßen sehr hoch gesteckten Wunsch, Bundespräsident Joachim Gauck würde unsere Unterstützungsbitte für ein Gewaltschutzobjekt mit einer Befürwortung beantworten, wurde bedauerlicherweise nicht entsprochen. Möglicherweise auch aus dem Grund, dass bisher noch deutlich zu wenige Akteure politische Lobbyarbeit für die notwendige Gleichbehandlung beider Geschlechter beispielsweise in der Interventionsarbeit leisten und die Betroffenengruppe daher noch als sehr klein wahrgenommen wird.

Zum kurz gehaltenen Antwortschreiben des dem Bundespräsidialamt unterstellten Referates für Bildung, Wissenschaft und Familie bitte hier entlang.
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Petition des ISUV e. V. für flexible Gestaltung gemeinsamer Elternschaft beim Wechselmodell

ISUV (Interessenverband Unterhalt und Familienrecht) ist der Auffassung, dass durch eine Änderung des § 1671 BGB die familiengerichtliche Anordnung einer Betreuung im Wechselmodell explizit hervorgehoben und Gerichten damit ein Impuls gegeben werden muss.
Es geht uns dabei um pragmatische Lösungen. Daher sollte auch § 1687 BGB dahingehend geändert werden, dass getrennt lebende Eltern, die ihre Kinder im Wechselmodell betreuen, Alltagsentscheidungen (§ 1687 Abs. 1 S. 2 u. 3 BGB) gemeinsam treffen oder die Entscheidungsbereiche individuell aufteilen können.

[...]

Leitender Gedanke bei der Beratung, Anordnung und Umsetzung gemeinsamer Elternschaft muss ausschließlich das Kindswohl und der autonom formulierte Wunsch des Kindes/der Kinder sein. ISUV ist der Auffassung, dass Betreuung jedes Elternteils auch unterhaltsrechtlich berücksichtigt werden muss. In jedem Fall aber muss Betreuungsaufwand ab einem Verhältnis von etwa 30 : 70 % bei der Bemessung des Kindesunterhalts berücksichtigt werden. Dazu ist es wichtig, dass beide Eltern ihr Einkommen offenlegen und den Bedarf des Kindes/der Kinder miteinander besprechen. …”

Quelle / gesamter Artikel: ePetitionen des Bundestages
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Terminhinweis “Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung”

Wir weisen an dieser Stelle auf einen Termin des “Verband Anwalt des Kindes e. V.” hin; zum obengenannten Thema wird Frau Hauptkommissarin Graichen des Berliner LKA 125 aus kriminalpolizeilicher Sicht einen Vortrag halten. Ort und Zeit: 17. 09. 2014 ab 18 Uhr, Kleiner Gemeindesaal der Evangelischen Kirche zum Guten Hirten, Friedrich-Wilhelm-Platz, Eingang Goßlerstraße (U-Bf. Friedrich-Wilhelm-Platz, U 9, Süd-Ausgang, rechts), Berlin. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte diesem Link.
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Tag der Wohnungslosen

Wie bereits zum gestrigen Welttag der Suizidprävention weisen wir immer wieder auf mit unserer Arbeit in Berührung kommende Themen hin. Eines dieser Themen ist Obdachlosigkeit, die wiederholt in Erfahrungsberichten von Betroffenen und Mitgliedern unserer Initiative auftaucht. Ob es im Zusammenhang mit einer finanziell abgesicherten, mehrköpfigen Familie ist, die ihren obdachlosen Sohn, Bruder und Kindesvater jahrelang seinem Schicksal überläßt, ob es Elternteile sind, die durch eine Trennung oder Scheidung buchstäblich alles verlieren und auf der Straße landen oder ob es die wiederkehrenden Berichte von Obdachlosen sind, die keine Hilfe mehr annehmen wollen: sie sind als Kinder, Geschwister und Eltern Teil der Gesellschaft. Wir sollten nicht wegschauen, auch wenn mit 80% die überwiegende Mehrheit der Obdachlosen laut Wikipedia männlich ist. Sie können direkte Hilfe leisten oder Obdachlosenheime, Sozialkaufhäuser oder Tafeln mit einer Sach- oder Geldspende unterstützen. Weitere Informationen zum heutigen “Tag der Wohnungslosen” entnehmen Sie bitte diesem Link.
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“Nachwuchs soll Väter bereichern, nicht einschränken”

Was, beispielsweise bei den Zielen des Feminismus, Jahrzehnte dauerte, geht seitens der “ZEIT” hinsichtlich der wenigen vergangenen Jahre väterlichen Umdenkens offenbar noch nicht schnell genug. Entsprechend tendenziös endet leider auch nachfolgender Artikel, der gänzlich ausblendet, dass alte Rollenmodelle oftmals einvernehmlich von beiden Partnern gewählt werden sowie, welche Nöte beispielsweise in vielen Fällen Trennungseltern durchzustehen haben:

“Das klingt doch mal gut: Jüngere Väter nehmen sich viel Zeit für ihre Kinder. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der 20- bis 39-jährigen Väter verbringt – nach Selbsteinschätzung – zwei bis drei Stunden an einem durchschnittlichen Wochentag mit den eigenen Kindern. Von den älteren Vätern sind es nur 10 Prozent. Da in der Forsa-Studie auch nach dem Alter der Kinder unterschieden wird, fällt das Gegenargument weg, dass die älteren Väter ältere Kinder hätten, die weniger betreuungsintensiv seien.

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